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Neu im Schärdinger Stadtführungsangebot:
KURIOSITÄTENFÜHRUNG

liebestolle frazoseKurios, diese Schärdinger Geschichten!

Wer nach Schärding kommt, ist zunächst einmal beeindruckt vom Charme und der Schönheit des barocken Städtchens am Inn. Wer mehr erfahren möchte, wirft mit den geschulten Stadtführern einen Blick hinter die bunten Fassaden und in die engen Gassen der Stadt. Neu im Programm ist die „Kuriositätenführung", bei der verkannte, versteckte oder schlicht vergessene Schärdinger Schätze gehoben werden.

 

Man kennt es aus eigener Erfahrung: Nach Führungen und Besichtigungen sind geschichtsträchtige Ereignisse und Jahreszahlen oft schnell vergessen; was im Gedächtnis bleibt, sind ungewöhnliche, spannende und kuriose Geschichten. Genau diese servieren die Schärdinger Stadtführer auf dem Silbertablett.

 

Von Kanonen & leichtsinnigen Gräfinnen

Apropos: Hier stolpert man bereits in die erste Geschichte. Es waren nicht ihre Servierkünste, sondern ihr hübsches Gesicht, das eine Wirtstochter aus der Innbruckstraße zur Heldin eines ganzen Stadtviertels machte. Weil ein französischer Marschall sich an sie erinnerte, verschonten die Kanonen seines Regiments diesen Teil Schärdings. Ganz generell dürften die napoleonischen Soldaten vernarrt in Schärdings schöne Töchter gewesen sein. Einer soll darüber sogar den Abzug seiner Truppe verschlafen haben und von Schärdinger Burschen in eine Mauernische im Schlossgarten gesperrt worden sein...

 

Die Stadtgeschichten liegen quasi auf der Straße. So wie die Steine aus dem Inn, mit denen findige Schärdinger Kaufleute den Platz vor ihren Geschäften pflastern ließen. Wer darauf zu stehen kam, musste zahlen – ein „teures Pflaster". Mit Geldproblemen hatte auch die Landgräfin zu Fürstenberg zu kämpfen, die um 1800 das malerische Schloss Neuhaus am bayerischen Innufer erbte: Sie verspielte das Schloss in nur einer Nacht an einen Münchener Advokaten.

 

Als Strom & Autos in die Stadt kamen

Und so könnte man immer weitererzählen von einer Stadt, die ihrer Zeit stets ein wenig voraus ist und sich doch selbst treu bleibt. Bereits 1896 gab es in Schärding Strom – nur wenige Jahre, nachdem in England das erste öffentliche Eletrizitätswerk der Welt gebaut worden war. 1900 rollte der erste Schärdinger mit eigenem Auto durch die Stadt. Fünf Jahre später gab es bereits erste Verkehrsprobleme, wie eine Zeitung berichtete: „Diese Woche sind bereits neun dieser Ungeheuer durch die Stadt gefahren."

 

Schmales Haus

In der Brunngasse hinter der Konditorei Eibensteiner versteckt sich Schärdings schmalstes Haus. Wer wenig Geld hatte, baute schmal, denn die Steuer richtete sich nach der Zahl der Fenster-Achsen.

 

Buchbar ist die eineinhalbstündige Kuriositätenführung bei Schärding Tourismus unter der Tel. Nr.: 0043/7712/4300-0. Honorar: € 45  pro Gruppe (bis max. 35 Personen).

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